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Die Südstadt von Rostock ist ein beliebtes Wohngebiet vor allem für Familien und ältere Menschen. Gleichzeitig siedeln hier auch viele Einrichtungen und Fakultäten der Rostocker Universität an. Attraktivität bekommt dieser Stadtteil durch seinen hohen Grünanteil und die sehr gute Verkehrsanbindung an die Autobahn A20. Die Menschen leben hier in den zahlreichen, noch erhaltenen Geschoßbauten, die aus den 60ger Jahren stammen. In der jüngsten Vergangenheit wurden in der Südstadt aber auch immer mehr neue Baugebiete für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen erschlossen.

 

3 Bauabschnitte für eine infrastrukturelle und wohnliche Bereicherung der Südstadt

Ein großes Bauvorhaben startete mit der Entstehung des Sondergebietes ‚Groter Pohl‘ im Jahr 2011. Hier befanden sich zum Baustart noch zahlreiche Kleingärten, die nach und nach der Entstehung neuer Wohnungen und infrastruktureller Erweiterungen weichen mussten.

 

Bauabschnitt 1: Groter Pohl – östlicher Teil

Im März 2011 fand der erste Spatenstich in der südöstlichen Ecke des ausgeschriebenen Baugebietes statt. Damit begann der Bau eines neuen Verbraucher- und Gesundheitszentrums, in dem sich aktuell ein Kaufland-Center, eine Apotheke, Verkaufsstände sowie angeschlossene Ärzte und Physiotherapeuten niedergelassen haben. Mit diesem Center sind auch 200 neue Parkplätze entstanden und damit ein zusätzlicher Anreiz für die Besucher, hier zu verweilen. Aktuell befindet sich der zweite Teil des Gesundheitszentrums, in dem sich weitere Ärzte und medizinische Praxen niederlassen sollen, noch in der Bauphase.

 

Bauabschnitt 2: Groter Pohl – westlicher Teil

Dieser Abschnitt wird aktuell planungsrechtlich vorbereitet. Der Bebauungsplan umfasst das Gebiet unmittelbar nördlich der E.-Schlesinger-Str. vom Kaufland-Center bis zur Bahn. Auch dieses Gebiet ist ein Sondergebiet mit universitären Einrichtungen für Forschung und Entwicklung. Dazu gehört auch das Gelände der Feuerwache Südstadt. In dem 9 ha großen Baugebiet werden ebenfalls keine Wohnungen entstehen; planungsrechtlich ist hier aber die Errichtung einer (neuen) Moschee zulässig.

 

Bauabschnitt 3: Wohn- und Sondergebiet am Südring

In diesem Bebauungsschritt soll nun auch der Rest der Kleingärten zugunsten einer Bebauung weichen. Es geht dabei um insgesamt 19 Hektar Baufläche. Aktuell entsteht für diese Fläche ein neuer Bebauungsplan, der in diesem Gebiet auch eine Wohnbaufläche vorsieht. Die zentrale Lage zum Hauptbahnhof soll für eine verdichtete Bauweise genutzt werden. Außerdem ist dieser Bereich am weitesten von den lärmenden Quellen von Straßen und Straßenbahn entfernt. Die Architektur soll angelehnt werden an die dreigeschossigen Bauten im Tweel-Viertel. So entstehen viele neue Wohnungen, deren Attraktivität sich für die Mieter aus der sehr verkehrsgünstigen Lage ergibt. Der restliche Teil der ausgeschriebenen Planungsfläche soll im Bebauungsplan für wissenschaftliche Zwecke festgesetzt werden. So könnten hier beispielsweise neue Einrichtungen für Hoch- oder Fachhochschulen entstehen aber auch Betreuungsangebote für Kinder.
Ein besonderes Anliegen der Stadt ist es, den ‚Interkulturellen Garten‘ in das neue Bebauungskonzept am Groter Pohl zu integrieren. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das es Einwanderern durch gärtnerische Arbeit erleichtern soll, sich in der Hansestadt zu integrieren.